Bürgergespräch 2015

11. Februar 2020

Bürgergespräch Januar 2015

(goe) Seine Jahreshauptversammlung 2015 nahm der CDU-Ortsverband zum Anlass, anschließend zu einem Bürgerdialog einzuladen. Und tatsächlich nutzte eine größere Zahl von Besuchern, mit den Ortschafts- und Stadträten der CDU ins Gespräche zu kommen. Die Mandatsträger beschränkten sich auf kurze Statements um den Bürgermeinungen mehr Raum zu geben.

Angesprochen wurde die Verbesserung der Biodiversität, hier durch Pflege und Neuanlage von Streuobstwiesen. Unter Hinweis auf die Landesförderung wurde eine Initiative seitens der Ortschaftsräte und der Stadt Bruchsal gefordert. Von Anliegern des Saalbach wurde bemängelt, dass 18 Monate nach dem Hochwasser noch nichts Sichtbares geschehen sei wie Ausbaggern und Reinigen des Bachbettes oder der Einbau von Rückhaltewehren. Die Ortschaftsräte sahen ihre eigene Wahrnehmung bestätigt, mussten aber auf die immer noch ausstehende offizielle Hochwasserkarte verweisen, die im Laufe dieses Jahres eintreffen solle. Aus den dort dargestellten Risiken werden dann hoffentlich die sachlich richtigen Konsequenzen gezogen.

Zum wiederholten Mal kritisiert wurden die Gefahren durch und für querende Fußgänger am Bahnübergang bei geschlossener Schranke. Hier sei ein Unfall absehbar, so die Befürchtung von Augenzeugen. Angeregt wurde, zumindest bis zum Bau einer Unterführung oder als Ersatz, die Schließzeiten zu vermindern, z.B. durch Verlegung der Bahnsteige und ein Zugerkennungssystem, das zwischen Güterzügen und Stadtbahnen unterscheide. Diese Themen seien alle schon mit der Bahn diskutiert, informierten die Ortschaftsräte. Dies bringe lediglich Verbesserungen im Sekundenbereich bei hohen Kosten, löse aber das Problem nicht. Vorgesehen sei die beste Variante für den Ort, diese sei möglichst bald umzusetzen, zeigten sich die Bürgervertreter überzeugt.

Auch zum Stand und zur Konzeption beim Evangelischen Kindergarten gab es Fragen. Hier hatte die CDU im Gemeinderat eine eigenständige Planungsrate beantragt. Die Gespräche zwischen Kirchengemeinde und Stadt seien in Bewegung gekommen. Geplant seien dort auch Ganztagsangebote, die an den Kindergärten am Ort bisher völlig fehlen.

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