Unsere Themen

Was wurde in den vergangenen fünf Jahren erreicht?

Trotz der Entwicklung der Bahnstadt in Bruchsal, die Personal und Geld in hohem Maße bindet, gab es für unseren Ort Verbesserungen bzw. sind diese in Vorbereitung:
Der Neubau des ev. Kindergartens und die Erweiterung des katholischen wurden auf den Weg gebracht und die Mittel für Planung und Bau eingestellt. Eltern können für ihre Grundschulkinder wählen zwischen Ganztagsschule mit Mittagessen und normalem Unterricht, evtl. ergänzt durch Kernzeitbetreuung.
Die Weichen für ein in sich stimmiges Hochwasserkonzept sind gestellt; ein Hochwasserrückhaltebecken oberhalb von Helmsheim sowie Maßnahmen innerorts werden derzeit planerisch vorbereitet, so der Neubau der Saalbachbrücke in der Judengasse.
Die Bahn hat zugesagt, entlang der Bahnlinie durch Lärmschutzwände die Lärmbelastung der Anwohner deutlich zu verringern, auch weil künftig noch mehr Güterzüge fahren.
Im nördlichen Teil des historischen Stadtkerns werden derzeit die letzten Gassen gepflastert, was dieses Quartier aufwertet. Auch Wohngebäude werden saniert und modernisiert. Provisorische
Gehweg-Markierungen sollen in der Neibsheimer Straße für mehr Sicherheit sorgen.
Gerade noch rechtzeitig konnte von einem privaten Investor das Ärztehaus an der Heidolfstraße fertig gestellt werden, so dass mit der Belegung durch Apotheke, zwei Allgemeinärzte, Zahnarztpraxis, Physiotherapie und Podologie ein echtes Gesundheitszentrum besteht.
Auf dem Weg zum schnellen Internet sind wir zumindest vorläufig einen großen Schritt vorangekommen, noch bestehende Lücken sind zu schließen.
Mit relativ hohem Aufwand wurden gleich an zwei Stellen Spiel- und Freizeitflächen für Jugendliche hergerichtet.

Wofür wir arbeiten in den kommenden Jahren

Alle bis jetzt nur geplanten Maßnahmen wollen wir auch zeitnah verwirklichen, so insbesondere den Neu- bzw. Ausbau der Kindergärten und den Hochwasserschutz.
Nach wie vor wollen wir die Trennung des Ortes durch die Bahn beenden durch Beseitigung des Bahnübergangs und Bau einer PKW-fähigen Unterführung an Ort und Stelle, die auch den Zugang zu den Bahnsteigen garantiert.
In der Stadtpolitik vertreten wir eine klare Prioritätensetzung mit Beschränkung auf das Notwendige, Erfüllung der Pflichtaufgaben statt Kürlaufen von OB und Ämtern ohne Rücksicht auf die Finanzen. Wir treten für Wahrheit, Klarheit und Transparenz des Verwaltungshandelns gegenüber Ortschaftsrat und Bürgerschaft ein, unter ernst gemeinter Beteiligung aller interessierter Bürger.
Die Vereine müssen endlich entsprechend ihrer Bedeutung für die örtliche Gemeinschaft – auch untereinander – gerechter behandelt und gefördert werden. Eigenleistung darf nicht länger bestraft werden.
Der Stadtkern muss durch weitere Maßnahmen für Wohnen und Aufenthalt attraktiver gemacht werden: Grün, Platzgestaltung, Sitzgelegenheiten, Parken. Für die Gestaltung der Fläche hinter der Volksbank muss ein neues Konzept entwickelt werden mit der Prüfung der Optionen Parken, Einzelhandel, Wohnen.
Gegen hohe Mieten und Wohnungsnot hilft nur Bauen! Bauland kann nicht allein innerorts bereitgestellt werden sondern auch am Ortsrand, z.B. in der Oberen Furt.
Ganz gleich, ob B 35-Nordumgehung um Bruchsal herum oder Ausbau der bestehenden Trasse in Bruchsal, Heidelsheim braucht bei mehr Verkehr noch dringender Lärmschutz entlang der bestehenden Straße.
Die Radweglücke an der B 35 entlang des Rasthofs Herz`l ist dringend zu schließen.
Die Abwanderung von Heidelsheimer Gewerbetreibenden in andere Orte muss aufhören. Das Gebiet „Rechts des Bruchsaler Wegs“ ist baureif zu machen. Die Nachversorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs durch Geschäfte im Ortskern sowie den real bzw. einen vergleichbaren Ersatz ist zu sichern.
Die Lebensqualität am Ort hängt stark von der vorhandenen Infrastruktur ab. Diese wollen wir erhalten und ausbauen, z.B. durch eine Tagespflegeeinrichtung, die Angehörige zeitweise entlastet und Pflegebedürftige betreut und aktiviert.

Ein weiterer Streifzug durch unsere Themen findet sich in der Zusammenfassung unserer Veranstaltung „Heidelsheim vor der Wahl“ vom 21. März.